„Solaris“ wurde von der Mitternachtssonne inspiriert, die während des Sommers im Norden niemals untergeht. Frisch, warm und mit sphärischer Rundheit im Übergang der Noten ist dieser Duft magisch wie die niemals endenden Sonnenuntergänge.
Die Duftkomposition
Kopfnote: Pink Grapefruit, Zitrone, Mandarine, Schwarze Johannisbeere, Petitgrain, Schwarzer Pfeffer
Herznote: Ozonische Noten, Pfirsich, Ingwer, Litsea Cubeba, Galbanum
Basisnote: Tonkabohne, Benzoeharz, Labdanum (Zistrose), Patchouli, Ambra
Natürlich hat mich der Titel „Solaris“ sofort an den Roman von Stanis?aw Lem erinnert, den ich – ich muss es gestehen – nur über dessen Verfilmung von Steven Soderbergh aus dem Jahr 2002 kenne. Aber irgendwie passender als das Science-Fiction-Thema ist der Film „Insomnia“ (dt. „Todesschlaf“) von Erik Skjoldbjærg von 1997. Der Krimi spielt in Nordnorwegen, im für den Protagonisten zunehmend unerträglich werdenden Schein der Mitternachtssonne. Auf der Suche nach einem Mörder erschießt dieser – ein Polizist – aus Versehen seinen Kollegen und versucht dies aber zu vertuschen. Ob es nun die Mitternachtssonne ist oder seine drückende Schuld, die ihn nicht schlafen lässt, bleibt eine der spannenden Doppeldeutigkeiten des Films. Der Film überzeugte so, dass er 2002 als Remake mit Al Pacino, dem leider am 11. August verstorbenen Robin Williams und Hilary Swank neu verfilmt wurde.
Aber zurück zum Duft. Bei diesem sind keine kargen skandinavischen Landschaften zu erwarten, sondern – wie es auch Evelyn schon beschrieb – alle Farbabstufungen von Gelb bis Rot. Freunde spritzig-fruchtiger Düfte, die aber eine Alternative zu dem allgegenwärtig Mediterranen suchen, sollten es einmal mit dem sonnigen „Solaris“ versuchen.
Sonnige Grüße
Harmen
Unbedingt den Film von Tarkowski ansehen!
Danke! Wird erledigt! 🙂